Therapieraum 8
Komödie in 3 Akten
In der Rehaklinik am Hasenbach, in der Therapiepläne den Tagesrhythmus bestimmen und jeder Schritt nach Heilung riecht, entsteht ein ungewöhnlicher Ort: Der Obstpavillon. Als Antwort auf den allseits beliebten Raucherpavillon gedacht, soll er Nichtrauchern Raum für Begegnung, Austausch und Nähe bieten. Was als gesundes Gegenmodell beginnt, entwickelt sich rasch zu einem brodelnden sozialen Experiment.
Hier treffen Patientinnen und Patienten aufeinander, die ihre Therapietermine mal ernst, mal eher als grobe Empfehlung oder als Blödsinn verstehen. Zwischen Apfelkörben und Bananenschalen entfalten sich Gespräche, die selten so harmlos sind wie das Obst, das sie begleiten. Es wird gelästert, beobachtet, gemutmaßt. Gerüchte ziehen schneller ihre Kreise als der Physiotherapeut durch den Flur, und sogenannte Kurschatten finden ebenso ihren Platz wie stille Beobachter, die mehr sehen, als sie sagen.
Der Obstpavillon wird zur Bühne menschlicher Schwächen, Sehnsüchte und Masken. Hier prallen unterschiedliche Lebensgeschichten, Temperamente und Erwartungen aufeinander: Die Moralischen auf die Zynischen, die Einsamen auf die Suchenden, die Besserwisser auf jene, die eigentlich nur dazugehören wollen. Unter dem Deckmantel der Gesundheit werden alte Muster sichtbar – Machtspiele, Eifersucht, Verletzlichkeit und das verzweifelte Bedürfnis nach Anerkennung. Denn irgendwie sind hier in dieser Reha ja alle "krank".
ERSCHEINT VORAUSSICHTLICH IM SOMMER 2026
Spiegel der Freiheit
Ein Pop-Musical in 2 Akten
Buch und Liedtexte: Helmut Schmidt
Songs: KI/Suno nach Vorgaben von Helmut Schmidt
Inhalt:
"Spiegel der Freiheit" ist ein mitreißendes Musical, das die vielfältigen Facetten der LGBTQ+-Community in einer offenen und berührenden Geschichte erzählt. Im Mittelpunkt stehen die beiden Männer Sascha und Axel, die seit über einem Jahr heimlich zusammenleben. Nun entscheiden sie sich, ihren Eltern ihre Beziehung offen zu zeigen – eine Herausforderung, die unterschiedliche Reaktionen und Emotionen auslöst.
Das Stück beleuchtet die Hoffnungen, Ängste und Erwartungen der Protagonisten: Während Sascha befürchtet, die Reaktion seiner Mutter werde gewalttätig oder ablehnend sein, ist Axel optimistisch und glaubt an eine unkomplizierte Annahme. Die Realität hält jedoch Überraschungen bereit und zeigt, wie tief verwurzelte Vorurteile und gesellschaftliche Normen das Leben von Menschen beeinflussen, die anders sind.
In "Spiegel der Freiheit" werden auch verschiedene Aspekte querer Identitäten und Ausdrucksformen vorgestellt – von Fetisch, Leder und Gummi bis hin zu Dragqueens. Das Musical zeigt die Vielfalt der Lebensweisen und Kämpfe des LGBTQ+-Spektrums, insbesondere im Jahr 2026, in einer Welt, die trotz Fortschritten noch immer mit Diskriminierung und Unsicherheiten konfrontiert ist.
Neben der gesellschaftlichen Außenschelte thematisiert das Musical auch innere Konflikte innerhalb der Community selbst. Es hinterfragt das oft schön dargestellte Bild von Solidarität bei Pride-Veranstaltungen und zeigt, dass auch hier sogar innerhalb der Community Vorurteile und gegenseitiger Hass existieren. Das Musical fordert dazu auf, nicht nur von anderen Verständnis und Respekt einzufordern, sondern auch in den Kreisen selbst mehr nach Achtung zu suchen und sich ehrlicher zu begegnen.
Mit eingängigen Songs, lebendigen Szenen und einer emotionalen Handlung fordert "Spiegel der Freiheit" zum Nachdenken auf. Es ist ein Plädoyer für Liebe, Mut und das Recht, man selbst zu sein.
Derzeit in Arbeit - erscheint voraussichtlich im Sommer/Herbst 2026