„Posigam“

 

Das Schicksal einer queren Liebe

Schauspiel in 10 Bildern

 

Inhalt:

 

Lutz und Timo führen seit 8 Jahren eine schwule, angeblich monogame Beziehung. Durch einen Zufallsbefund erfährt Timo, dass er HIV-positiv ist. Lutz muss erstmal damit klar kommen, dass er diese Beziehung seit Monaten nur alleine monogam gelebt hat. Dennoch steht Lutz seinem Partner bei und hilft ihm, mit dieser neuen Situation klarzukommen. Timo fällt zunächst in eine Phase der Depression und Wut, beginnt zwar mit einer Therapie, holt sich jedoch Sexdates ins Haus um sich von seiner Krankheit abzulenken. Das hätte Lutz nicht erwartet und verliert nun endgültig das Vertrauen zu Timo. Lutz zieht vorübergehend zu einer Freundin. Timo kündigt seinen Job und hat keine Ahnung, wie sein Leben weitergehen soll. Und das Alleine-sein fällt ihm noch viel schwerer. Nachdem die beiden dann viele Wochen getrennt voneinander gelebt haben, kommt es zu einem Treffen mit offener Aussprache. Timo scheint jetzt endlich vernünftig geworden zu sein und wünscht sich nichts mehr, als das Lutz zu ihm zurückkommt. Doch jetzt ist es Lutz, der ihm einen Korb gibt, weil er einen anderen kennengelernt hat. Sodann stürzt Timo sich immer tiefer in sexuelle Eskapaden, probiert Chem-Sex aus, gerät später an härtere Drogen und lässt seinen Körper auf Raten mehr und mehr sterben. Die Liebe der beiden wird auf eine harte Probe gestellt. Erst als Lutz sieht, dass Timo nicht mehr tiefer fallen kann, kehrt er zu ihm zurück. Ist es jetzt zu spät für einen Neuanfang?

 

Spieler: 2 m - Bb.: Wohnzimmer

 

verlegt bei Mein-Theaterverlag in Wassenberg

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