„Fehnleuchten“

Eine Zeitreise durch Rhauderfehn

von 1769 bis 2059

 

 

Ein Freilicht-Theaterprojekt mit Musik

in 2 Akten

(in plattdeutscher und hochdeutscher Sprache)

 

 

Das Stück nimmt die Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch das Rhauder Fehn. Wir gehen von der Zukunft im Jahre 2059 zurück bis in das Jahr 1769. Begonnen von der Gründung des ersten Fehns in Ostfriesland (1633) – das Großefehn,  zeigt das Stück die Geschichte und Entstehung von Rhauderfehn; und unter welchen schweren Bedingungen die Bürger das Fehn angesiedelt haben. Schwerpunkt des Stücks ist jedoch die Entwicklung der ersten Hökerei auf dem Fehn, die Geschichte der Gertrude Hagius und die Familienchronik der Firmen Hagius und Graepel.

Zwei junge Mädchen treffen sich im Jahre 2059 in Schutzanzügen gegen die Sonnenstrahlen und treffen auf den 90jährigen Herrn Hansen, der den beiden die Entstehung des Rhauder Fehns erzählt. In einer Bildergalerie wird gezeigt, wie in Ostfriesland die ersten Fehne gegründet wurden. 1769 kommt es dann durch Friedrich dem Großen zur Gründung des Rhauder Fehns. Dieser erteilt 5 Händlern die Befugnis, das Gebiet aufzubauen. – Etwa 10 Jahre später heiraten der Pastor Johann Bernhard Hagius und Gertrude Ibelings. Mit 67 Jahren stirbt J.B. Hagius 1803 und hinterlässt seine Frau und 12 Kinder. Gertrude Hagius erwirbt ein Haus mitten in Rhauderfehn und stellt Anträge, dort eine Hökerei für Lebensmittel und Eisenwaren betreiben zu dürfen, weil sie ihre Kinder nicht satt bekommt. Die Anträge werden jedoch immer wieder abgelehnt. Nach vielen Jahren erhält sie schließlich für ihren Sohn Stephan die Erlaubnis. Die Möglichkeiten für sie und ihren Sohn sind jedoch begrenzt und eine Konzession für Bekleidung erhält sie nicht, weil diese schon vergeben ist. So beginnt der erste Konflikt zwischen den Handelsleuten in Rhauderfehn. Erst nach vielen Jahren wird dieser eher notgedrungen beigelegt, als Gertrudes Urenkelin Frauke und Graepel´s Sohn Conrad Phillip zunächst heimlich eine Beziehung miteinander führen, sich trennen und dann schließlich doch heiraten. Die Hochzeit der beiden jungen Menschen schlichtet später endlich den jahrelangen Streit der Familien. Im Jahre 2009 kehren Gertrude und ihr Sohn Stephan als Tote zurück zum Ort des Geschehens und erinnern sich an die Zeit vor 240 Jahren und was diese beiden in und für Rhauderfehn bewegt haben. Das Schlußlied mit allen Akteuren und ein Feuerwerk beenden schließlich das Stück „Fehnleuchten“.

 

Der Musik-Titel: „Ich hab´ geträumt vom Rhauder Fehn“ zieht sich als musikalischer Faden durch das Werk. Zum einen mit der Hoffnung auf dieses Fehn vor der Gründung und während des Aufbaus, und zum anderen nachdem Gertrude Hagius gestorben ist und sie sich an das erinnert, was sie hier – in Rhauderfehn - bewegt hat.

 

Das Stück war eine Auftragsarbeit und ist nicht verlegt - bei Interesse nur beim Autor zu beziehen.

 

Die Akteure:   13m/9w

ca. 20 Kinder m/w (teilweise Statisten, manche mit Text oder Gesang)

ca. 20 erw. Statisten, bzw. Rollen mit wenig Text  m/w

sowie 1 männl. Stimme

 

 

 

 

 

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