Lange danach gesucht - auf Ibiza 2012 endlich gefunden
Musiker gesucht

 

                                   Hüüt sünd wi maal vun ´n annern Ufer

                                    Heut´ sind wir mal vom andern Ufer

 

 

Komödie in 3 Akten

 

Bertram Klapproth hat das Glück derzeit nicht gerade gepachtet. Von seiner Frau – die er nicht vergessen kann – ist er seit einigen Monaten geschieden, seine Tochter hat den Kontakt zu ihm eingestellt, finanziell geht es ihm nicht besonders gut; und nun hat er von seinen Arbeitskollegen gehört, dass er entlassen werden soll. Er beschließt, sein Leben in der Firma zu beenden. Doch gerade als er eine Überdosis Schlafmittel einnehmen will, hält ihn der junge Kantinen-Angestellter Martin im letzten Augenblick davon ab. Und der hat eine geniale Idee. Bevor die Kündigung von Bertram ausgesprochen wird, soll er einfach bei seinen Vorgesetzten vorgeben, dass er homosexuell sei. Er erhofft sich dadurch, dass die große, bekannte Firma Scholetta die Entlassung zurückziehen wird, weil sie sonst sehr ins Gerede kommen könnte und Schwierigkeiten erwartet – wegen Diskriminierung. Als Beweis will Martin ein Foto machen, auf dem Bertram in eindeutiger Pose mit einem Mann zu sehen ist. Da die Zeit drängt und sich gerade kein anderer Herr findet, macht Martin selbst das Foto mit ihm; und beide werden direkt von den Kollegen ertappt dabei. Bertram bleibt somit nichts anderes übrig, als in der Firma den Schwulen zu spielen. Aber das ist schwieriger als er dachte. So wie der heterosexueller Bertram sich nun als Schwuler ungewollt outen Muss, hat der Junior-Chef Stefan Schöneberger jahrelang verschwiegen, dass er nicht auf Frauen steht und steigt Bertram nun nach. Als Bertrams Frau von seinen Neigungen erfährt, rastet die völlig aus. Ganz anders reagiert seine Tochter Amelie, die plötzlich den Kontakt zu ihm wieder sucht und ihren „coolen“ Vater wieder liebt. Doch als Bertrams Kollegin Pauline das Schwulsein ihres Mitarbeiters plötzlich egal ist, und ihn fast auf einem Schreibtisch-Stuhl vernascht, gerät die Situation aus den Fugen und die Wahrheit muss ans Licht.

 

Spieler: 4m/4w – 1 Stimme - 1 Bühnenbild - Büro

verlegt im Plausus Theaterverlag, Bonn

 

Das Stück wurde 2014 überarbeitet - vorher war es unter dem Titel "Een beeten schwul is cool" verlegt

 

 

 

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