Lange danach gesucht - auf Ibiza 2012 endlich gefunden
Musiker gesucht

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Helmut Schmidt

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Im Oktober 1963 wurde ich in Westrhauderfehn geboren, bin dort aufgewachsen und wohne seit dem Herbst 2010 in Oldenburg. Meine Mutter hat mit mir immer nur plattdeutsch gesprochen, so dass ich später mit dem Schreiben in plattdeutscher Sprache auch weniger Probleme hatte. Nach meiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und mehreren erfolgreichen Berufsjahren, habe ich 2008 mein Hobby, das Schreiben, zum Haupt-Beruf gemacht.

 

Wie kam es aber überhaupt dazu?

 

Mit dem Theaterspiel kam ich 1986 das erste Mal in Berührung. Die Theaterköppel Stapelmoor im Rheiderland suchte einen neuen Laienspieler. Somit spielte ich dort jedes Jahr im Winter meist den jugendlichen Liebhaber.Im Februar 1989 begann dann das Schreiben. Mir fiel auf, dass die Theatergruppe, bei der ich mitwirkte, jedes Jahr die - ach so beliebten - Klassiker aufführte. Die waren sehr wohl publikumswirksam; aber ich stellte mir nach einigen Jahren Spielerfahrung langsam die Frage: "Warum ist das so ? Ist Theater etwas altes? Ist es nicht wichtig - gerade, um die niederdeutsche Sprache am Leben zu erhalten - dass man Stücke spielt, die zeitlos sind, bzw. etwas moderner? Gerade, um auch die jungen Leute ins Theater zu bekommen?"

Und da versuchte ich es selbst. Ausgerüstet war ich damals lediglich mit einem guten Schuss Theaterpraxis als Rüstzeug. Die Laienbühne Stapelmoor hat dann mein erstes Stück "Twee Jungs tovöl" im Februar 1991 mit großem Erfolg uraufgeführt. Das machte mir damals Mut und ich begann mit meinem zweiten Werk: "Dat Erfolgsrezept".

Ich kann es nicht erklären; aber danach entwickelte ich mich ungewollt zum Schnellschreiber. Wenn ich einen Plott (Grundgedanke zur Handlung und Ablauf) im Kopf habe, und weiß, wie der rote Faden sich durchs Stück ziehen soll, dann such´ ich mir meine Protagonisten aus und fange an zu schreiben. Vieles in dem Geschehen entwickelt sich auch erst beim Schreiben selbst. Es gibt Werke, die waren in gut einer Woche fertig. Manches dauert Monate. Aber auch die schnell geschriebenen sind oft die am häufigsten gespielten Stücke. Qualität und Dauer müssen also nicht unbedingt die dicksten Freunde sein beim Schreiben von Bühnenstücken", meine ich. Sobald ich mit einem neuen Stück angefangen habe, höre ich erst dann auf und lasse nach, wenn es nicht mehr anders geht. Denn wenn ich länger als eine Woche nicht an dem Stück schreibe, fangen die Protagonisten an, sich aus meinem Kopf zu verdrücken. Dann beginnen die Spitzen zu rosten (wie Stephen King so schön sagt) und ich verliere die Kontrolle über Handlungsfaden und Spieltempo. Am schlimmsten ist es aber, dass die Spannung nachlässt. Und das möchte ich vermeiden. Nichts ist langweiliger, als ein paar Spieler, die länger als 20 Minuten am Tisch sitzen und sich nur unterhalten. Szenen müssen schnell und zügig wechseln - es muss was passieren auf der Bühne Schnellschreiben ist wahrscheinlich kein guter Weg für ein "gutes" Theaterstück (was auch immer ein "gutes" Theaterstück sein mag) und möglicherweise schreibe ich meine Stücke gegen alle Regeln der Schreibkunst - aber ich mache es eben so. Im Hintergrund höre ich dabei immer gerne Musik; eine Kanne Kaffee in greifbarer Nähe ist auch nicht schlecht...



Ich habe nun fast 80 Mehrakter geschrieben (Stand Januar 2017), und insgesamt gab es hunderte Inszenierungen davon. Ob ein Theaterstück gut oder weniger gut ist, erfolgreich oder nicht, soll jeder einzelne Zuschauer für sich entscheiden. Wenn die Theatergruppen ihre Vorstellungen gut besucht haben (evtl. noch zusätzliche Aufführungen zeigen) und das Publikum am Schluss begeistert nach Hause geht, weil es einen schönen unterhaltsamen Abend hatte, dann bin ich auch glücklich; und weiß, dass es ein schöner Beruf ist - das Schreiben...

 

 

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